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Von der Mediennutzung zur Medienkompetenz – Aufgabe und Pflicht als Jugendhilfeträger

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Gesellschaft auf, deren Kommunikation zunehmend durch elektronische Medien geprägt ist. Der Zugang zu Medien und die Fähigkeit sich ihrer zu bedienen, entscheidet über die Teilhabe am gesellschaftlichen Wissen und über die Möglichkeiten der Lebensgestaltung, nicht zuletzt auch über Berufschancen und politische Geschehnisse. Seit der Aufklärung gilt als demokratisches Bildungsziel die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger. Um sich angesichts der Informationsfülle der medialen Angebote seines eigenen Verstandes bedienen (Kant), ein begründetes politisches Urteil treffen und gegebenenfalls politisch handeln zu können, bedarf es unter anderem Medienkompetenz. Sie gilt als eine der drei zentralen Schlüsselkompetenzen in einer Gesellschaft (Rychen/Salganik 2003).  Daher ist es als Einrichtung der Kinder– und Jugendhilfe unsere Aufgabe und Pflicht (!) die Medienkompetenz der zu betreuenden jungen Menschen zu fördern. ´

Diesem Ansatz folgend sollte eine lebendige Auseinandersetzung im Alltag entstehen. Hierbei wird deutlich, dass es nicht nur um die erzieherische Aufgabe geht, Kinder und Jugendliche in ihrer (Selbst-) Bildung zu begleiten. Einen ebenso hohen Stellenwert haben auch die fachliche Weiterentwicklung und die eigene Bildung der betreuenden Fachkräfte. Damit wird  die Vermittlung von Medienkompetenz dies zu einem intergenerationellem Auftrag.

Medienkompetenz als intergenerationelle Aufgabe bedeutet, die Medienkompetenz der Kinder und die der Erwachsenen zusammenzubringen. Unbestritten ist, dass junge Menschen heute durch das Aufwachsen in einer Mediengesellschaft in bestimmten Bereichen der Mediennutzung mehr können als die Erwachsenen . Somit sind es zunächst die Erwachsenen, die eine Kompetenzförderung im Umgang und Wissen um digitale Medien benötigen. Die Stärken der Erwachsenen liegen in anderen Bereichen: des Sozialen, des Allgemeinwissens und auch im kritischen Umgang! Somit geht es in unserem konzeptionellen Ansatz darum, sich dieser jeweiligen Stärken und Schwächen bewusst zu werden, damit sie sich gegenseitig ergänzen können. In diesem Sinne sollte Medienkompetenz als eine als eine Aufgabe über Generationen hinweg verstanden werden, die sich am Modell des gemeinsamen Lernens orientiert.

Für die h&p Baden- Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH gilt: der Zugang zu Medien und die Fähigkeit sich ihrer zu bedienen, entscheidet über die Teilhabe am gesellschaftlichen Wissen und über die Möglichkeiten der Lebensgestaltung, nicht zuletzt auch über Berufschancen. Diese Chance muss für jeden zu betreuenden Menschen auf vielfältige Weise genutzt und gewährleistet werden.

h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH

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